Was für eine Endphase, was für ein Nervenkrimi: Der SC Meso-Nassau sichert sich drei hart erkämpfte Auswärtspunkte! Durch einen späten Treffer von Spielertrainer Markus Bozan behielt unser Team die Oberhand und feierte am Ende einen glücklichen, aber keineswegs unverdienten 3:2-Erfolg.
Trotz einiger personeller Umstellungen erwischte Meso einen Auftakt nach Maß: Bereits nach wenigen Minuten schloss Elian Chamoun einen mustergültigen Spielzug eiskalt zur frühen 1:0-Führung ab. In der Folgezeit wirbelte das Sturmduo Maxi Haddo und Alex Karapetian die gegnerische Abwehr ordentlich durcheinander. Lediglich das verpasste 2:0 war in dieser Phase einziger Kritikpunkt. Die Gastgeber verzeichneten nach einem krassen Fehlpass in unserer Hintermannschaft zwar einen Alutreffer, doch Meso schlug vor dem Pausenende erneut zu: Nach überragender Vorarbeit von Alex stieg Spielertrainer Markus Bozan in der 42. Minute am höchsten und nickte per Kopfball zum 2:0 ein.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte jedoch der Dämpfer: Zum Entsetzen unserer Defensivreihe entschied der Schiedsrichter nach einem angeblichen Handspiel auf Strafstoß. Uludag ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zum 1:2-Anschlusstreffer.
Bruch im Spiel nach Ausfall von Torjäger Alex
Als Mittelstürmer Alex Karapetian im zweiten Durchgang verletzungsbedingt den Platz verlassen musste, ging die gewohnte Struktur im Spiel unserer Mannschaft spürbar verloren. Der TSV nutzte die Unruhe, drückte aufs Tempo und glich durch eine feine Einzelleistung von Boutakhrit zum 2:2 aus. Unzählige Fehlpässe, leichte Ballverluste und viele Unterbrechungen prägten fortan das Geschehen. Gefühlt lag der Führungstreffer der Heimelf in dieser Phase näher als ein erneuter Meso-Treffer.
Bozan schlägt erneut zu – Rote Karte in der Nachspielzeit
Doch wer dachte, die Punkte würden geteilt, hatte die Rechnung ohne das Trainer-Duo und die Standardsituationen gemacht:
- 89. Minute: Bei einem Freistoß kurz vor dem Abpfiff bewies Cristian Macellaro ein feines Füßchen und brachte den Ball perfekt getimt in den Sechzehner. Dort schraubte sich erneut Markus Bozan hoch und wuchtete das Leder per Bilderbuch-Kopfball zum umjubelten 3:2-Siegtreffer in die Maschen!
In der hektischen Nachspielzeit ließ sich Cristian nach einer Unsportlichkeit des Gegners zu einer verbalen Entgleisung hinreißen und sah noch die Rote Karte. Die verbleibenden Minuten spielte die Mannschaft in Unterzahl jedoch clever und abgezockt herunter.
Fazit
Ein klassischer „dreckiger Auswärtssieg“! Nach einer schwachen zweiten Halbzeit, in der man außer einer enormen kämpferischen Leistung vieles vermissen ließ, nehmen wir die drei Punkte nur zu gerne mit.
